Vita

1979
Geburt in Darmstadt

1999
Abitur

1999-2000
Zivildienst in der "Lebensgemeinschaft Christophorus e.V.", Otzberg/Lengfeld


Studium und Wissenschaft

2000 - 2007
Studium der Philosophie, Soziologie und VWL in Heidelberg.

2002 - 2006  
Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Soziologie sowie im Teilprojekt "Demokratisierung durch ritualisierten Kulturtransfer: Westdeutschland in der Reeducation-Phase“ des „SFB 619: Ritualdynamik" an der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Uta Gerhardt).

2009
Beginn des Promotionsstudiums und der Forschungen zur gesellschaftstheoretischen Bedeutung des Begriffs der Möglichkeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Betreuung durch Prof. Dr. Axel Honneth. 

2009 - 2011
Promotionsstipendiat des Evangelischen Studienwerkes "Villigst e.V.".

2011- 2013
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im EURAT-Projekt des Marsilius-Kollegs der Universität Heidelberg, tätig in der Arbeitsgruppe Ethik bei Prof. Dr. Klaus Tanner (Projektsprecher).

2013 - 2014
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt "Prädiktive Aspekte der Sequenzierung des menschlichen Genoms. Ethische, rechtliche und gesundheitsökonomische Perspektiven", tätig als Projektkoordinator und als Forscher im Teilprojekt Ethik  bei Prof. Dr. Klaus Tanner (Projektsprecher) an der Universität Heidelberg.

2015
Arbeit an der Dissertation.

2016 - 2019  
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt "Das Patentwesen als Medium der Ethisierung und Politisierung der Stammzellforschung und die Konsequenzen seiner Funktionserweiterung für die Lebenswissenschaften", tätig als Projektkoordinator und als Forscher im Teilprojekt Ethik bei Prof. Dr. Klaus Tanner (Projektsprecher) an der Universität Heidelberg.

2017
Einreichung und Verteidigung der Dissertationsschrift "Möglichkeit. Über einen Grundbegriff der praktischen Philosophie und Gesellschaftstheorie" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
1. Gutachter: Prof. Dr. Axel Honneth, 2. Gutachter: Prof. Dr. Martin Saar.

Ab 2019
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Max Planck School "Matter to life“ in der ethischen Forschergruppe. Zuständig für Lehre und Forschung gemeinsam mit dem Fellow Prof. Dr. Klaus Tanner.


Kultur und Politik

Seit 1999
Engagement als Pressesprecher im Verein "Kulturwiese Nonstock e.V.", mehrere Jahre im Vorstand des Vereins tätig und heute als einer der Programmverantwortlichen für das Nonstock Festival aktiv. 

Seit 2013
Mitglied im Vorstand des "Datterologische Gesellschaft e.V.", Mitbegründer und Kurator des Datterich Festivals 2015 in Darmstadt gemeinsam mit Silke Peters und Jonas Zipf. Gast-Dramaturg am Staatstheater Darmstadt für die Produktion "Datterich" von Ernst Eilias Niebergall am Staatstheater Darmstadt 2015 (Regie: David Gieselmann). 

2018
Projektkoordination für das wissenschaftlich-kulturelle Symposium "Von Gespenstern und geteilten Himmeln. Ideen einer gerechten Gesellschaft nach Marx", veranstaltet von JenaKultur und der FSU Jena vom 3. bis 6. Mai 2018.

2019
Projektkoordination für das Festival "Great Transformation. Von Spuren und Träumen einer besseren Welt" vom 23. bis 27. September 2019 in Jena, das die  "Great Transformation"-Konferenz der DFG-Kollegforscher_innengruppe "Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Zur (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften" und der Deutschen Gesellschaft für Soziologie begleitete.

2021
Projektkoordination für die wissenschaftlichen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten zur weiteren Auseinandersetzung mit dem "NSU-Komplex" in Jena von Mai bis November 2021 unter dem Titel "Kein Schlussstrich! Jena und der NSU-Komplex" im Auftrag von JenaKultur.

Seit ich lebe, geht die Welt unter.

Peter Felixberger // Kursbuch 200

Wer seine Jugend nicht verschwendet,
hat sie schon verpasst.

Jennifer Rostock // Uns gehört die Nacht

Glaube daran, unsterblich zu sein. 

Und lasse dich dann vom Tod überraschen.

Axel Röthemeyer // Aus dem Gagakure


Das Vermögen eines Wesens, seinen Vorstellungen gemäß zu handeln, heißt das Leben.


Immanuel Kant // Metaphysik der Sitten


Die Katastrophe fängt damit an, daß man aus dem Bett steigt.

Thomas Bernhard // Verstörung

Gute Wendungen oder wohlmeinende Deutungen beeindruckten ihn nicht. Er vertraute eher [...] auf die unerwarteten, elementarteilchenartigen Fluktuationen der eigenen Biografie, kurz: das Chaos.

Clemens J. Setz // Die Bienen und das Unsichtbare

Ihre Sorgen werden vergehen und
das Glück wird Ihnen hold sein.

Anonym // Aus einem Glückskeks

© Marco Bär